Wir bringen die Kunst zum Leben...

WEG DER MENSCHLICHKEIT

Die schweizweite Ausstellungsfolge “Weg der Menschlichkeit“ schlägt eine Brücke zwischen den Postulaten der Menschlichkeit, des humanitären Völkerrechts und der zeitgenössischen Kunst.

Auf einem Ausstellungsparcours erfährt die Besucherin bzw. der Besucher,

dass uns humanitäre Katastrophen direkt betreffen, auch wenn sie weit weg stattfinden.

Wie mit den Projekten Ship of Tolerance und Seeds of Tolerance, wo Künstler das Thema Toleranz verhandelt haben, nehmen Künstler Position ein zur Frage der Menschlichkeit.

Dabei entsteht ein Dialograum, in welchem vorallem die aktuelle gesellschaftliche Herausforderung

“Menschen auf der Flucht“ thematisiert wird.

Zum ganzen Projekt: siehe: www.parcourshumain.ch


STANDORTE UND DATEN
 

8. Januar bis 8. Mai 2015 Luzern (Bourbaki Panorama)  Download 1

15. August bis 30. Oktober 2015 Heiden (Dunant Museum) Download 2


28. Mai bis 26. Juni 2016 Bern (Tramdepot Burgernziel) Download 3

27. Oktober bis 27. November 2016 Zürich (Photobastei & Oxyd) Download 4


Mai bis Juni 2017 Lugano (Villa Ciani)

Juli bis August 2017 Basel (Rheinhafen)

Sept bis Okt 2017 Genf (IKRK, MsF)


 

 

WANDEREXPONATE

 

Nachfolgend werden die fünf Exponate beschrieben, welche den Kern der Ausstellung bilden und durch

weitere Werke der bildenden Kunst ergänzt und spezifisch für den jeweiligen Ausstellungsort ausgesucht werden. Die Wanderausstellung ist den Schweizerischen Hilfswerken gewidmet, von welchen einige in Rahmenveranstaltungen über ihre Arbeit in Flüchtlingslagern informieren.

 

Leuchtturm für Lampedusa

Auf dem Vorplatz steht der „Leuchtturm für Lampedusa“ des deutschen Künstlers Thomas Kilpper. Diese Installation ist das Symbol der Ausstellung und steht als Metapher für humanitäre Flüchtlingspolitik. Wie ein Leuchtturm, der Menschen in Not den Weg weist, beinhaltet das kuratorische Konzept der Ausstellung einen Weg der Menschlichkeit.

 

Wandskulptur zu Solferino

Der Berner Künstler Max Hari bezieht sich mit seinem Projekt auf den Text „Eine Erinnerung an Solferino“ von Henry Dunant, welcher die Basis für die Idee zur Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (1863) bildete. Haris Wandskulptur zeigt auf der Aussenseite als Holzschnitt das Kriegsgrauen, wie es Dunant in seiner Schrift eindrücklich geschildert hat. Die Innenseite ist als Malerei auf Holz gestaltet und schildert den humanitären Aspekt von Solferino und damit die eigentliche Vorgeschichte zum Wirken des Roten Kreuzes

 

Fotoarbeiten zu Melilla

Der Zürcher Künstler Christoffer Joergensen hat ein Foto-Panorama des Flüchtlingslagers in der spanischen Exklave Mellila (Marokko) erstellt. Die kugelförmige Skulptur weckt beim Betrachter das Gefühl, dass er auf der falschen Seite des Zaunes steht. Der Nidwaldner Künstler Melk Imboden hat eine Fotoserie von einem schweizerischen Asylzentrum erstellt. Der Berner Künstler Martin Bichsel hat einen Parcours kreiert mit Portraits von Flüchtlingen, welche in Bern “angekommen+“ sind.

 

 


MEDIENBERICHTE


Art TV April 2015:
http://www.art-tv.ch/11531-0-Bourbaki-Panorama-Luzern-Ein-Leuchtturm-fuer-Lampedusa.html

Kunstbulletin März 2015:
http://www.kunstbulletin.ch/router.cfm?a=150221140659FCA-25

NZZ Februar 2015:
http://www.nzz.ch/schweiz/groesste-fluechtlingsaufnahme-als-inspiration-1.18462986